Neue Regelungen zum Besuchs – und Testkonzep

Die Testpflicht besteht nur noch für Beschäftigte in Einrichtungen (Heime, unterstützende Wohnformen, Pflegedienste etc.), die nicht eine vor mindestens 15 Tagen abgeschlossene Impfung gegen SARS-CoV-2 nachweisen können. Die Testung erfolgt nur noch 3x wöchentlich!

Für Besucherinnen und Besucher, die die Einrichtungen betreten wollen, gilt die Testpflicht nicht mehr.

Für Dritte und MA der körpernahen Dienstleistungen, die die Einrichtung betreten wollen, gilt weiterhin eine Testpflicht und das tragen einer FFP-2 Maske

Das tragen einer FFP-2 Maske gilt weiterhin für nicht geimpfte Mitarbeiter und Besucher. Geimpfte benötigen eine Mund-Nasen-Schutz.

Besuchstermine sind weiterhin Vorab bei der Leitung des Sozialen Dienst, Frau Wetzel, anzumelden.

Geimpften Beschäftigten, Besucherinnen und Besuchern wird auf freiwilliger Basis eine Testung angeboten

Erweiterung der Besuchszeiten

Die Terminvergabe findet an 7. Tagen die Woche statt.

Montag, Mittwoch, Freitag und am Samstag sind Besuche nur an den Nachmittagen möglich am Dienstag, Donnerstag und Sonntag lediglich an den Vormittagen

 

Wer als geimpft gilt, bestimmt sich nach § 5 a Abs. 2 der Nds. Corona-VO. Demnach muss eine den Anforderungen des § 22 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) entsprechende Impfdokumentation über eine seit mindestens 15 Tagen vollständig abgeschlossene Schutzimpfung gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff vorliegen (bei den derzeit in Niedersachsen eingesetzten Impfstoffen sind zwei Impfungen erforderlich, so dass von „abgeschlossen“ erst gesprochen werden kann, wenn nach der zweiten Impfung 15 Tage vergangen sind).  

 

Der Nachweis hierüber hat durch das Vorlegen eines Impfausweises oder einer Impfbescheinigung zu erfolgen. Der Impfausweis und die Impfbescheinigung unterliegen als Impfdokumentation den Vorgaben des § 22 IfSG und zusätzlich der Maßgabe für die Impfung gegen den SARS-CoV-2 Virus, dass diese vollständig / abgeschlossen ist und mindestens 15 Tage zurückliegt.

 

Die Leitung oder eine von der Leitung beauftragte beschäftige Person haben sich die Impfdokumentation vorlegen zu lassen.

Neue Regelungen zum Besuchs- und Testkonzept im Pastor-Arning-Haus

Die Testpflicht besteht nur noch für Beschäftigte in Einrichtungen (Heime, unterstützende Wohnformen, Pflegedienste etc.), die nicht eine vor mindestens 15 Tagen abgeschlossene Impfung gegen SARS-CoV-2 nachweisen können.

Für geimpfte Besucherinnen und Besucher sowie geimpfte Dritte, die die Einrichtungen betreten wollen, gilt die Testpflicht nicht mehr.

Für nicht geimpfte Beschäftigte, Besucherinnen und Besucher sowie Dritte gilt weiterhin eine Testpflicht. Ein Besuch und ein betreten darf erst bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses ermöglicht werden. Eine Testung ist nicht erforderlich, wenn die jeweils zu testende Person ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis nachweist. Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden

Besuchstermine sind weiterhin Vorab bei der Leitung des Sozialen Dienst, Frau Wetzel, anzumelden.

Bewohnerinnen und Bewohner werden weiterhin 1x wöchentlich getestet.

Geimpften Beschäftigten, Besucherinnen, Besuchern und Dritten wird auf freiwilliger Basis eine Testung angeboten.

Wer als geimpft gilt, bestimmt sich nach § 5 a Abs. 2 der Nds. Corona-VO. Demnach muss eine den Anforderungen des § 22 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) entsprechende Impfdokumentation über eine seit mindestens 15 Tagen vollständig abgeschlossene Schutzimpfung gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff vorliegen (bei den derzeit in Niedersachsen eingesetzten Impfstoffen sind zwei Impfungen erforderlich, so dass von „abgeschlossen“ erst gesprochen werden kann, wenn nach der zweiten Impfung 15 Tage vergangen sind).  

Der Nachweis hierüber hat durch das Vorlegen eines Impfausweises oder einer Impfbescheinigung zu erfolgen. Der Impfausweis und die Impfbescheinigung unterliegen als Impfdokumentation den Vorgaben des § 22 IfSG und zusätzlich der Maßgabe für die Impfung gegen den SARS-CoV-2 Virus, dass diese vollständig / abgeschlossen ist und mindestens 15 Tage zurückliegt.

Die Leitung oder eine von der Leitung beauftragte beschäftige Person haben sich die Impfdokumentation vorlegen zu lassen.

Gute Laune im Corona-Fasching

Pastor-Arning-Haus feiert „Karneval to go“

Die Karnevalstage im Pastor-Arning-Haus sind normalerweise besonders bunt und lustig. Dieses Jahr war vieles anders. Um nicht ganz auf unsere lieb gewonnene Tradition an den tollen Tagen verzichten zu müssen, musste eine Alternative her.

„Karneval to go“ lautete die Variante, für das sich der Karneval-Festausschuss (Beate Strieder,Ute Krone, Gertrude Tellekamp) aus einer Reihe kreativer Ideen entschieden hat. Das Ziel: Bewohnern und Mitarbeitern den Karneval als Mini- Party in die Einrichtung bringen. „Für unsere Bewohner sind Feiertage Anker- und Orientierungspunkte im Alltag. Und sie spüren, dass wir derzeit alle in einer angespannten Situation leben“ so die drei Faschings-Damen und zeigten, wie die Mini-Faschingsparty, auch wenn nicht alle kostümiert in dem bunt geschmückten Wohnbereich feiern konnten, gelingt.

LED-Glühbirnen mit Farbwechsel- oder Discokugel-Effekt, Luftschlangen, Girlanden und Ballons: Mit wenigen Handgriffen ließ sich ein Servierwagen in eine Partyzone verwandeln. Standesgemäß verkleidet schoben die drei Jecken, tanzend und beschwingt mit ihrem mobilen Karnevalsumzug über die Wohnbereiche und erfreuten die Bewohner persönlich – natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln zur Feier des Tages – mit selbstgemachten Cocktails, kleinen Leckereien und dem einen oder anderen Späßchen. Die Freude bei den Bewohnern war groß und sie genossen den Trubel der sogenannten fünften Jahreszeit.

 

Christina Wetzel

Leitung Sozialer Dienst

 

 

 

Pflegefachkraft als Wohnbereichleitung

 

Für unsere Einrichtung der stationären Altenpflege in Fürstenau suchen wir für den geplanten Neubau ab dem 01.04.2021 in Teil- oder Vollzeit eine

Pflegefachkraft m/w/d

als Wohnbereichsleitung

Sie verfügen über Erfahrungen im Bereich der Altenpflege, haben eine hohe fachliche und soziale Kompetenz und sind motiviert, selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln.

Ihre Aufgabe ist es, die Pflege und Betreuung unserer Bewohner im Sinne eines christlichen Menschenbildes sicherzustellen. Sie sind belastbar, teamfähig, aufgeschlossen und bereit, neue Herausforderungen anzunehmen.

Wir bieten Ihnen eine sehr attraktive tarifliche Vergütung nach TV-DN mit den üblichen Sozialleistungen sowie einer betrieblichen Altersversorgung und einer Jahressonderzahlung.

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne der Geschäftsführer, Herr Joachim Minneker, unter Telefon 05901 3155-0 zur Verfügung.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die:

Pastor-Arning-Haus

Christl. Alten- und Pflegeheim gGmbH

Herrn Joachim Minneker

Konrad-Adenauer-Str. 30 · 49584 Fürstenau

Betreuungskraft gemäß § 43b SGB XI  m/w/d

Für unsere Einrichtung der stationären Altenpflege

suchen wir ab sofort in

Teilzeit  (14 Std./W) eine

Betreuungskraft gemäß § 43b SGB XI  m/w/d

Sie verfügen über eine abgeschlossene Weiterbildung als Betreuungskraft nach § 43b.

Ihre Aufgabe: Sie unterstützen unsere Bewohner bei Ihren alltäglichen

Aktivitäten und helfen so die Lebensqualität zu erhöhen.

Ihre Maßnahmen helfen, das Wohlbefinden, den physischen Zustand und die psychische Stimmung positiv zu beinflussen.

Sie arbeiten kreativ, sind teamfähig und können den Alltag unserer

Bewohner durch neue Ideen bereichern.

Wir bieten Ihnen eine sehr attraktive tarifliche Vergütung nach TV-DN

mit den üblichen Sozialleistungen sowie einer betrieblichen

Altersversorgung und einer Jahressonderzahlung.

 

Für weitere Informationen, steht Ihnen gerne die

Leitung des Sozialen Dienst, Frau Christina Wetzel, unter Telefon

05901-3155-10 zur Verfügung.

 

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die:

Pastor-Arning-Haus

Christl. Alten-und Pflegeheim gGmbH

Frau Christina Wetzel

Konrad-Adenauer-St. 30

49584 Fürstenau

oder per Mail an: Wetzel@pastorarninghaus.de

Betreuungskraft auf gerinfügiger Basis (MiniJob)

Für unsere Einrichtung der stationären Altenpflege

suchen wir ab sofort auf

geringfügiger Basis (MiniJob) eine

Betreuungskraft  m/w/d

Sie verfügen über eine abgeschlossene Weiterbildung als Betreuungskraft nach § 43b.

Ihre Aufgabe: Sie unterstützen unsere Bewohner bei Ihren

alltäglichen Aktivitäten und helfen so die Lebensqualität zu erhöhen.

Ihre Maßnahmenhelfen, das Wohlbefinden, den physischen Zustand und die psychische Stimmung positiv zu beinflussen.

Sie arbeiten kreativ, sind teamfähig und können den Alltag unserer

Bewohner durch neue Ideen bereichern.

 

Wir bieten Ihnen eine sehr attraktive tarifliche Vergütung nach TV-DN

mit den üblichen Sozialleistungen sowie einer betrieblichen

Altersversorgung und einer Jahressonderzahlung.

 

Für weitere Informationen, steht Ihnen gerne die

Leitung des Sozialen Dienst, Frau Christina Wetzel, unter Telefon

05901-3155-0 zur Verfügung.

 

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die:

Pastor-Arning-Haus

Christl. Alten-und Pflegeheim gGmbH

Frau Christina Wetzel

Konrad-Adenauer-St. 30

Nur noch vier Corona-Infizierte

So ist die Lage im Pastor-Arning-Haus in Fürstenau nach Ausbruch im Dezember

Bersenbrücker Kreisblatt

Ein Artikel von Nina Strakeljahn

FÜRSTENAU Nachdem sich im Seniorenheim Pastor-Arning-Haus im Dezember zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten, beruhigt sich die Lage allmählich wieder, wie die Geschäftsführer Udo Hoffeld und Joachim Minneker auf Anfrage unserer Redaktion mitteilten.

Am 9. Dezember 2020 hatte ein Bewohner des Pastor-Arning-Hauses leichte Symtome entwickelt und ein daraufhin durchgeführter Schnelltest fiel positiv aus. Weil bei den Schnelltests für das gesamte Heim weitere infizierte Bewohner entdeckt wurden, wurden vom Gesundheitsdienst von Stadt und Landkreis Osnabrück für alle Bewohner und Mitarbeiter PCR Tests angeordnet. Insgesamt seien 32 der 44 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert gewesen, sagte Joachim Minneker. Außerdem wurden 13 Mitarbeiter positiv getestet. Beim Großteil der Bewohner verlief die Erkrankung mild. Ein Bewohner sei jedoch gestorben, allerdings vermutlich nicht an der Corona-Infektion, sondern aufgrund seiner Vorerkankungen, so Hoffeld.

Derzeit sind noch vier Bewohner infiziert, unter den Mitarbeitern gebe es keine Fälle mehr. Zwei Bewohner seien noch im Krankenhaus, allerdings nicht aufgrund der Corona-Infektion, sondern weil sie gestürzt seien, erklärt Hoffeld. Und auch das sei in gewisser Weise eine Folge des Ausbruchs. Denn nicht nur das Virus selbst, sondern auch die Umstände stellten das Seniorenheim und die Mitarbeiter vor große Herausforderungen, wie die beiden Geschäftsführer betonen.

Weil die Bewohner beispielsweise in ihren Zimmern bleiben müssten, fehlte ihnen die Bewegung, die sie fit halte. Deshalb habe man sich auch entschieden bei jedem Bewohner fünf Minuten Aktivität pro Tag mit einzuplanen – und das trotz der Umstände, so Hoffeld: „Um den Bewegungsmangel aufzufangen.“ Aber auch die gemeinsamen Mahlzeiten fielen weg. Das Essen wurde auf vorgewärmte Teller gefüllt, dann im Warmhalteboxen verpackt, mit einem Aufzug, der nur für das Essen für die infizierten Bewohner genutzt werde, in den entsprechenden Bereichen transportiert und dann den Bewohnern serviert. Weil es so wenig Kontakt wie möglich zu den infizierten Bewohnern geben sollte, mussten die Pfleger sich nicht nur um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern, sondern auch um die Desinfektion, das Saubermachen der Zimmer und die Essensausgabe.

Hinzu kam, dass das Heim in zwei Bereiche – infizierte und nicht infizierte Bewohner – aufgeteilt wurde. Das habe dazu geführt, dass zahlreiche Umzüge erfolgen mussten. Zwei Mitarbeiter waren pro Bewohner zweieinhalb bis drei Stunden mit einem Umzug beschäftigt. „Mann muss schließlich auch alle perönlichen Dinge mit umziehen“, sagt Hoffeld.

Vor allem, weil auch so viele Mitarbeiter infiziert waren, musste improvisiert werden. Zusätzliches Personal kam zum einen aus dem St.-Sylvester-Stift Quakenbrück – beide Häuser gehören zusammen. Aber auch über Personaldienstleister wurden Pfleger angefordert, allerdings sei das nicht so leicht, weil auch die derzeit gefragt seien. Außerdem habe auch sonst jeder mit angepackt.

Es sei eine große Herausforderung gewesen. “ Wir daken unseren Mitarbeitern für diesen Zusammenhalt“, betont Hoffeld. “ Es war eine enorme Belastung, auch für unsere Bewohner“, ergänzt Minneker. Dank richten die beiden auch an die Hausärzte, die sich jederzeit um die Bewohner gekümmert hätten. Insgesamt geben Hoffeld und Minneker vorsichtig Entwarnung, aber immer mit dem Hinweis, dass das Virus tückisch sei und man sich niemals sicher sein könne. Am Samstag werden nochmals PCR-Tests vorgenommen. „Wir hatten sicherlich auch Fortune“, sagt Hoffeld mit Blick auf andere Ausbrüche in der Umgebung, die noch schlimmere Folgen hatten. Dennoch hoffen die beiden, dass der Ausbruch zum größten Teil nun überstanden ist.

Weihnachten trotz Corona

Separierung und Kontaktbeschränkung: So wird in Seniorenheim und Kranknhaus im Nordkreis gefeiert

Ein Artikel von Nina Strakeljahn – Bersenbrücker Kreisblatt

Fürstenau/ Quakenbrück

In diesem Jahr gibt es viele Menschen, die ihre Liebsten an Weihnachten nicht sehen können – weil sie im Krankenhaus liegen oder wie im Seniorenheim Pastor-Arnig-Haus in Fürstenau in ihren Zimmern separiert sind. Trotzdem bemühen sich Seelsorger und Pfleger, ihnen allen ein bisschen Weihnachtsstimmung zu bringen.

Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass im Pastor-Arning-Haus in Fürstenau 20 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert sind. Nun steht Weihnachten vor der Tür, und es ist klar, keiner der 44 Bewohner wird in diesem Jahr Angehörige treffen. Denn alle Senioren sind wegen des Ausbruchs auf ihren Zimmern separiert, dürfen es also nicht verlassen.

„Das werden traurige Weihnachten“, sagte Geschäftsführer Joachim Minneker bereits, als er über den Ausbruch informierte. Doch das Seniorenheim versucht alles, den Bewohnern trotzdem noch so schöne Weihnachten wie möglich zu gestalten. Christina Wetzel, Leiterin des sozialen Dienstes, hat sich viele Gedanken gemacht, wie das gelingen kann – und das, obwohl im Seniorenheim alle derzeitig am Limit arbeiten.

Eigentlich feiern die Senioren gemeinsam mit Tannenbaum das Weihnachtsfest. Der Tannenbaum soll aber auch in diesem Jahr nicht fehlen. Deshalb hat Christina Wetzel sich zusammen mit Renate Münch überlegt, dass jeder Bewohner dieses Mal einen eigenen kleienen Weihnachtsbaum bekommt – natürlich geschmückt.

Und auch auf Geschenke müssen die Bewohner nicht verzichten, denn schon jetzt ist Wetzels Büro zu einem kleinen Lager geworden. Aber auch die Pfleger besorgen jedem eine Kleinigkeit. Die Geschenke seien dabei nicht das Wichtigste, sondern auch einfach mal ein paar Minuten Zeit für die Bewohner zu haben. „Die Pfleger werden sich an Heiligabend die Zeit nehmen und mit jedem Bewohner eine kleine Bescherung machen“, sagt Wetzel – und das dann eben mit den entsprechenden Schutzvorkehrungen.

„Es sind aber vor allem kleine Gesten, die unseren Bewohnern guttun“, sagt sie. Deshalb würde sie sich sehr freuen, wenn aus der Umgebung Kinder vielleicht noch Bilder malen oder die Bewohner Briefe erhalten. Darüber würden sie sich sehr freuen. Diese seien jederzeit willkommen.

Alle Mitarbeiter im Pastor-Arning-Haus würden derzeitig nonstop arbeiten und unterstützen – auch diejenigen in Leitungspsotitionen. „Jetzt müssen wir zusammenhalten“, sagt Wetzel, und das erlebe sie auch. Denn auch den Pflegern gehe es natürlich nahe, dass die Patienten nun so Weihnachten feiern. Deshalb sei jeder bemüht zu unterstützen.  Und dank einiger CD-Player klingt auch Weihnachtsmusik durchs Haus – wenn es klappt, gibt es sogar Live-Musik von draußen.

Musik, das haben auch die beiden Krankenhausseelsorgerinnen, Gemeindereferentin Gabriele Kuhlmann und Diakonin Anke Hiltemann – Behling rund um das Christliche Krankenhaus Quakenbrück in den vergangenen Wochen organisiert, damit zumindest ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt. Im Moment werden die beiden sehr gebraucht. „Es ist eine schwierige Situation“, sagt Anke Hiltermann-Behring gerade mit Blick auf das Besuchsverbot, das schon seit Wochen verhängt ist. Wer eine schlimme Diagnose bekommt, hat keine Angehörigen, die sie direkt trösten können, am Bett sitzen oder ihn umarmen. Aber nicht nur in den schwierigen Momenten, auch im Alltag fehlen die Angehörigen- und sei es nur, um neue Kleidung in den Schrank zu sortieren.

Deshalb sind die beiden nun auch sehr froh, dass über die Weihnachtstage die Besuchsregelungen etwas gelockert wurden und zumindest ein Angehöriger pro Patient für eine Stunde ins Krankenhaus kommen kann. “ Das ist ein kleiner Trost“, sagt Hiltermann-Behling. Die beiden stehen trotz allem als Ansprechpartner zur Verfügung auch über Weihnachten. Sowohl die Patienten können sich an die beiden wenden als auch die Angehörigen. „Wir erleben es, dass Angehörige anrufen und fragen, können Sie nicht mal nachschauen“, sagt Geabriele Kuhlmann. Das würden sie dann auch gerne machen. Den beiden stehen auch mittlerweile Tablets zur Verfügung, sodass auch Videoanrufe ermöglicht werden können. Aber auch die Pfleger und Ärzte haben einen Blick auf die Patienten und geben Hinweise, sollte jemand vielleicht die Seelsorge benötigen.

„Einsamkeit ist das Hauptthema“, sagt Hiltermann-Behling. Außerdem machen sich viele Sorgen um die Partner und Angehörigen. Das gelte für beide Seiten. Patientinnen würden sich zum Beispiel oft Gedanken machen, ob der Partner alleine zu Hause zurechtkomme. Töchter würden oft sagen: “ Ich weiß, dass Mama sich zusammenreißt, wenn wir telefonieren“, aber wie es dann eben tatsächlich aussehe, lässt sich über das Teöefon nur schwer herausfinden. Angehörigen geben die beiden den Tipp, immer wieder Mut zusprechen. Der Kontakt mit den Angehörigen ist wichtig – egal ob Weihnachten ist oder nicht. Aber Weihnachten ist eine besondere Zeit. Deshalb haben sich die beiden auch etwas einfallen lassen, damit auch im Krankenhaus nicht vergessen wird, dass dieses Fest ansteht.

Vor den Stationen 1/2 ist eine Krippe aufgebaut. In der Krankenhauskapelle Arche ist ein Hoffnungsstern aufgehängt. Außerdem standen in den vergangenen Tagen schon eine leere Krippe, Maria allein und auch Josef allein dort. Die Patienten können in die Arche gehen und zum Beispiel eine Kerze anzünden. Auch einen Gottesdienst werden Hiltermann-Behling und Kuhlmann auf jeden Fall feiern – egal ob Patienten dabei sein können oder nicht. Er werde auf jeden Fall auf die Zimmer übertragen. “ Wir wollen Angst in Hoffnung verwandeln“, sagten sie.

 

 

Fotos: Christina Wetzel

Wichtige Informationen für Besucher / Testkonzept des PAH

Aufgrund der neuen Allgemeinverfügung zum Schutz vor einer Ausbreitung der Covid-19- Epidemie vom 30.11.2020 mit Gültigkeit ab Dienstag, dem 01. Dezember 2020, können sich Bewohnerinnen und Bewohner für zwei Person entscheiden, die von dem grundsätzlichen Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime ausgenommen sind.

Die Einrichtungen dürfen nur den vorgenannten Personen Zutritt zur Einrichtung gewähren.

Auf die ausgewählten Besuchspersonen, die häufig (mindestens einmal alle 10 Tage) in die Einrichtung kommen gehen wir von einer Testfrequenz (PoC-Antigen-Tests) von einmal in der Woche aus. Siehe Testkonzept des PAH.

Besuchspersonen werden nur symptomfrei getestet!

Nach vorheriger telefonischer Absprache über Frau Wetzel, Leitung Sozialer Dienst, erfolgt weiterhin die Terminvergabe.

Telefon: 05901-3155-10

Die neue Corona- Testverordnung des Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sieht vor, dass Einrichtungen SARS-CoV-2-Antigentests als sogenannte PoC-Antigentests zur direkten Anwendung, ohne Labor, in ihrer Einrichtung selbst durchführen können. Hierzu benötigt die Einrichtung ein Testkonzept das vom jeweiligen Gesundheitsamt genehmigt wurde.

Testkonzept für PoC-Antigen-Schnelltests-PAH

Betreuungskraft gemäß § 43b SGB XI (m/w/d)

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Für weitere Informationen, steht Ihnen gerne die

Leitung des Sozialen Dienst, Frau Christina Wetzel, unter Telefon

05901-3155-0 zur Verfügung.

 

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die:

Pastor-Arning-Haus

Christl. Alten-und Pflegeheim gGmbH

Frau Christina Wetzel

Konrad-Adenauer-St. 30