Ein neues Gesicht im Pastor-Arning-Haus

Als neue Pflegedienstleitung im Pastor-Arning-Haus möchte ich mich kurz in der Gemeinde vorstellen:

Mein Name ist Simone Seibel, ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und habe vier Kinder. Ich wohne in der Nähe von Quakenbrück in einem ländlich gelegenen kleinen Ort mit dem Namen Uptloh. Da ich ein naturverbundener Mensch bin, füllt mich das Leben auf dem Land mit meinen Tieren voll aus.

In der Altenpflege arbeite ich seit 1995 als gelernte Altenpflegerin. Seitdem durfte ich viele Bereiche im vollstationären Bereich, sowie teilstationären und ambulanten Bereich durchlaufen und kennenlernen. Nach der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung ergab sich auch die Möglichkeit ein ganz neues Konzept in Form von Senioren Wohngemeinschaften in Quakenbrück zu entwickeln, umzusetzen und zu leben. Zusätzlich habe ich mich als Pflegedienstleitung der Tagespflege Grüne Straße gerne um die Belange der Tagespflegegäste und der Mitarbeiter gekümmert.

Nach Jahren in der Tagespflege und den Wohngemeinschaften ergab sich nun die Gelegenheit eine neue Aufgabe als Pflegedienstleitung im Pastor-Arning-Haus zu übernehmen.

Da ich eine neue Herausforderung suchte, kam mir das Angebot der Pflegedienstleitung im Pastor-Arning-Haus durchaus gelegen. An meinem ersten Arbeitstag wurde ich von einem tollen Team herzlich aufgenommen und fühle mich knapp 3 Monate nach meinem Dienstantritt sehr wohl. Eine meiner Ideen ist es u.a. gemeinsam mit dem gesamten Pastor-Arning-Haus Team, eine schon jetzt sehr einzigartige familiäre Atmosphäre weiterhin mit einem zeitgemäßen Gedanken zu füllen und mit Weitsicht das PAH für die Zukunft neu und modernisiert aufzustellen.

Herzliche Grüße

Ihre Simone Seibel

 

Betreuungskraft gemäss § 43b SGB m/w/d

Für unsere Einrichtung der stationären Altenpflege

suchen wir ab absofort in Teilzeit  (14 Std./W) eine

Betreuungskraft gemäß § 43b SGB XI  m/w/d

Sie verfügen über eine abgeschlossene Weiterbildung als Betreuungskraft nach § 43b.

Sie unterstützen unsere Bewohner bei Ihren alltäglichen Aktivitäten und helfen so die Lebensqualität zu erhöhen.

Ihre Maßnahmen helfen, das Wohlbefinden, den physischen Zustand und die psychische Stimmung positiv zu beinflussen.

Sie arbeiten kreativ, sind teamfähig und können den Alltag unserer Bewohner durch neue Ideen bereichern.

Wir bieten Ihnen eine sehr attraktive tarifliche Vergütung nach TV-DN mit den üblichen Sozialleistungen sowie einer betrieblichen Altersversorgung und einer Jahressonderzahlung.

Für weitere Informationen, steht Ihnen gerne die

Leitung des Sozialen Dienst/ stellv. Einrichtungsleitung, Frau Christina Wetzel, unter Telefon 05901-3155-10 zur Verfügung.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die:

Pastor-Arning-Haus

Christl. Alten-und Pflegeheim gGmbH

Frau Christina Wetzel

Konrad-Adenauer-St. 30

49584 Fürstenau

oder per Mail an: Wetzel@pastorarninghaus.de

Pflegefachkraft im Nachtdienst (m/w/d)

Für unsere Einrichtung der stationären Altenpflege in Fürstenau suchen wir zu sofort in Vollzeit (38,5Std/W) eine

Pflegefachkraft im Nachtdienst (m/w/d)


Sie verfügen über Erfahrungen im Bereich der Altenpflege, haben eine hohe fachliche und soziale Kompetenz und sind motiviert, selbständig und eigenverantwortlich zu handeln.

Ihre  Aufgabe ist es, die Pflege und Betreuung unserer Bewohner im Sinne eines christlichen Menschenbildes sicherzustellen. Sie sind belastbar, aufgeschlossen und bereit, neue Herausforderungen anzunehmen.

Wir bieten eine sehr attraktive tarifliche Vergütung nach TV-DN mit den üblichen Sozialleistungen sowie einer betrieblichen Altersversorgung und einer Jahressonderzahlung.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Pfegedienstleitung, Frau Simone Seibel, unter Telefon 05901/3155-0 zur Verfügung.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

Pastor-Arning-Haus

Christl. Alten- und Pflegeheim gGmbH

Frau Simone Seibel

Konrad-Adenauer-Straße 30 49584 Fürstenau

seibel@pastorarninghaus.de

Tannen vom Krankenhausverein

Geschenke für Bewohner und Mitarbeiter des Pastor-Arning-Hauses in Fürstenau / Aktuell sieben Infizierte

 Bersenbrücker Kreisblatt

Ein Artikel von Maria Kohrmann-Unfeld

Corona macht das Leben in Altenheimen schwer. So sind im Pastor-Arning-Haus in Fürstenau aktuell sieben Personen infiziert. Aber es gibt auch Grund zur Freude. Dafür haben Krankenhausverein und Werbegemeinschaft gesortgt

Der Vorstand des Evangelischen Krankenhausvereins mit der Vorsitzenden Anke Kusche, Birgit Ahaus, Stefan Dartsch, Karin Heyer, Renate Münch, Thomas Wagener  und Paul Weymann hatte die Idee, die Bewohner des Pastor-Arning-Haus mit Weihnachtsbäumchen für die Zimmer zu versorgen. Ein kleiner Ersatz für die sonst üblichen Veranstaltungen in der Adventszeit. „Wir müssen leider davon ausgehen, dass es auch dieses Jahr zu Weihnachten zu Beschränkungen durch die Pandemie kommt und Weihnachten nicht so gefeiert werden kann, wie man es sich wünscht, erklärt Anke Kusche. Der Evangelische Krankenhausverein möchte mit dieser kleinen Geste eine Freude ins Haus bringen.

„Wir werden die Bäumchen an unsere Bewohner verteilen“, erklärt Christina Wetzel, die Leiterin des Sozialen Dienstes.  Auch wenn in den Wohnbereichen große geschmückte Weihnachtsbäume stehen, freuten sich die Bewohner über den weihnachtlichen Schmuck im eigenen Zimmer.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses haben Grund zur Freude. Für die enormen Leistungen, die  sie in den letzten anderthalb Jahren während der Corona-Pandemie erbracht haben, lässt ihnen das Pastor Arning-Haus Einkaufsgutscheine als Anerkennung für den außergewöhnlichen Einsatz zukommen. In Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Fürstenau wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Seit Juni erhält jeder Mitarbeiter mit Vollzeitstelle ein Jahr lang einen Gutschein über 40 Euro; Teilzeitbeschäftige werden anteilig bedacht.

„Der Vorteil ist, dass diese Zusatzgratifikation in Form von personalisierten Gutscheinen nicht versteuert werden muss“, meint Hajo Fritze, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft. Diese seien drei Jahre gültig und bei allen Mitgliedern der Werbegemeinschaft einzulösen.

Christina Wetzel ist von der Aktion angetan: „Ich habe bereits mehrere Gutscheine gesammelt und gehe damit vor Weihnachten in Fürstenau einkaufen“, freut sie sich. Auch Geschäftsführer Udo Hoffeld findet die Idee gut.

Milde Verläufe nach Corona-Infektion

Aufgrund eines besonderen Infektionsgeschehens können Besuche bis einschließlich 10. Dezember nicht stattfinden. „Aktuell sind fünf Bewohner und zwei Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. aufgrund der vollständig durchgeführten Impfungen stellen wir im Vergleich zum vergangenen Jahr glücklicherweise einen leichten Verlauf der Krankheit fest“, so der zweite Geschäftsführer Joachim Minneker.

 

Besuche sind bis einschließlich den 17.12.2021 durch den Landkreis Osnabrück untersagt. Der Artikel entstand vor der Verlängerung des Besuchsverbots.

 

 

 

Pflegedienstleitung m/w/d

Für unsere Einrichtung der stationären Altenpflege in Fürstenau suchen wir zu sofort in Vollzeit eine

 

Pflegedienstleitung (m/w/d)

                                                                                            

Wir wünschen uns von Ihnen:

  • Eine abgeschlossene Ausbildung zur Pflegefachkraft und Zusatzqualifikation zur Pflegedienstleitung
  • Offenes und positives Auftreten gegenüber unseren Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und Dienstleistern
  • Soziale Kompetenz und Einfühlungsvermögen
  • Verantwortung, Arbeitseinsatz und Flexibilität sowie Bereitschaft zur Fortbildung

 

Ihre Aufgabengebiet:

  • Pflegerische Leitung und Motivation der Mitarbeiter
  • Personaleinsatzplanung gemeinsam mit der WBL und Förderung der Personalentwicklung
  • Koordination der Schnittstellen zwischen Geschäftsführung, Leitung, Team, Bewohnern und Externen
  • Umsetzung sowie Weiterentwicklung des Pflegekonzeptes
  • Steuerung, fachliche Anleitung und Überwachung des Pflegeprozesses
  • Übernahme des Pflegecontrollings
  • Umsetzung der Grundsätze und Maßstäbe zur Qualitätssicherung

Wir bieten Ihnen:

  • eine attraktive tarifliche Vergütung nach TV-DN mit den üblichen Sozialleistungen sowie einer betrieblichen Altersversorgung und einer Jahressonderzahlung.
  • Einen zukunftssicheren Arbeitsplatz
  • Eine umfangreiche Einarbeitung
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Ein angenehmes Arbeitsklima in einem motivierten Team

 

Für weitere Informationen steht Ihnen unser Geschäftsführer, Herr Joachim Minneker, unter Telefon 05901/3155-0 zur Verfügung.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

Pastor-Arning-Haus

Christl. Alten- und Pflegeheim gGmbH

Herrn Joachim Minneker

Konrad-Adenauer-Straße 30 49584 Fürstenau

BESUCHERSTOPP

Aufgrund eines besonderen Infektionsgeschehens in unserem Hause hat der Landkreis Osnabrück per 02.12.201 verfügt, dass der Besuch bei Bewohnerinnen, Bewohnern und beim Personal sowie das Betreten des Hauses untersagt wird.

Diese Verfügung gilt einschließlich bis zum 17.12.2021!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Änderung des Besuchskonzepts

Wegen steigender Fallzahlen – Änderung des Besuchskonzepts

Aktuell steigen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen in der Region wieder stark an. Diesen Anstieg verfolgen wir mit sehr viel Fürsorge und nehmen ihn zum Anlass, das Besuchskonzept unserer Einrichtung zu ändern.

Hierbei ist zu beachten, dass die Kontaktminimierung aus infektiologischer Sicht weiterhin oberste Priorität hat. Die Restriktion des Besucherverkehrs zum Schutz vor Einschleppung ist unabdingbar.

Aus diesem Anlass führen wir ab dem 18.11.2021 wieder feste Besuchstage ein. Die Terminvergabe findet an 5 Tagen die Woche statt.

Montag, Mittwoch und am Freitag sind Besuche nur an den Nachmittagen ab 15:00 Uhr möglich am Dienstag und Sonntag lediglich an den Vormittagen.

ALLEN Besuchern, auch Geimpften und Genesenen, die die Einrichtung betreten wollen, muss ein PoC-Antigen-Schnelltest angeboten werden, es sei denn, diese legen ein negatives Testergebnis vor, das nicht älter als 24 Stunden ist. Das Betreten der Einrichtung ist erst nach vorliegendem negativen Testergebnis möglich.

Im Anhang finden sie unser Besucherkonzept. Die enthaltenden Kriterien sind zu beachten.

Nach vorheriger telefonischer Absprache über Frau Wetzel, Leitung Sozialer Dienst, in der Zeit von 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr erfolgt die Terminvergabe.

Tel. 05901-315510

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit!

2,3 Millionen Euro investiert

Schlüsselübergabe für Anbau des Pastor-Arning-Haus in Fürstenau

Ein Artikel von Bernard Middendorf – Bersenbrücker Kreisblatt

Fürstenau

Der Anbau des Pastor-Arning-Hauses in Fürstenau ist fertig. Wegen Corona hatte sich die Bauzeit für das 2,3 Millionen Euro teure Projekt in die Länge gezogen. Nun stand im Rahmen einer Feier die Schlüsselübergabe an.

Da sage noch einer, die Bewohner des Pastor-Arning-Hauses könnten nicht feiern: Eine große Zahl – begleitet von Betreuern und Angehörigen – hatte sich in einem eigens errichteten Zelt in Sichtweite des neuen Anbaus eingefunden, um mit der Leitung und Mitarbeitern, mit Gästen aus Kirche, Politik und Verwaltung die Einweihung nach dem Richtfest nachzuholen. Beifall brandete auf, als Architekt Andreas Küpker den Schlüssel an „Bauherrin“ Anke Kusche übergab.

Bewohner und Betreuungsgemeinschaft standen im Mittelpunkt vieler Ansprachen. Mitarbeiter seien als menschliche Software unverzichtbar, die Gebäudehülle sei nur die Hardware, waren sich die Geschäftsführer Joachim Minneker und Udo Hoffeld einig. Der bedankte sich zudem bei allen Verantwortlichen, Mitarbeitern, Handwerkern, Bewohnern und Hausmeister Frank Adscheid, „der überall gleizitig half“.

Joachim Minneker wiederum überreichte der Jubilarin Gertrude Tellekamp für 30-jährigen Einsatz das goldene Kronenkreuz der Diakonie. Ehrungen und Präsente für ihre Dienstjubiläen empfingen auch Jörg Wegmann (25 Jahre), Erika Fritz (20), Mechthild Beer (15) sowie Silke Diekhoff, Galina Lomp und Frauke Rosemeyer (je 10 Jahre).

Das neue Pflegekonzept warf Dieter Meeßmann vom Qualitätsmanagment auf die Leinwand. Stärker berücksichtigt würden nun Biografie und Gewohneheiten („Was haben Sie früher gern gemacht?“). Kleiner und „normaler“, eben gemütlicher sei das Motto in den Wohnbereichen für 47 Bewohner – teils noch recht selbständig, teils schwerstpflegebedürftig. Als Team statt mit grtrennten Arbeitsabläufen arbeiten jetzt Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung.

Fürstenaus Bürgermeisterin Manuela Nestroy schilderte anschaulich die schwierige Bauphase, die von allen viel Geduld erfordert hätte. Sie lobte die liebevolle Betreuung im Pastor-Arning-Haus und gab ihre Hoffnng Ausdruck dass sich die Bewohner darin wohlfühlen würden. Seine Freude über die gelungene Kooperation fasste Stefan Thye-Moormann im Auftrag der Kreissparkasse in Worte.

„Was bleibt dem Architekten noch – außer der Schlüsselübergabe?“, so Andreas Küpker. In den Dank an Bauherrn und engagierten Handwerker schloss er auch Menschen wie Christina Wetzel – Leiterin des sozialen Dienst – ein, die „eine Engelsgeduld aufgebracht habe“. Sprach’s und überreichte den großen Schlüssel an Pastorin Anke Kusche, Vorstand des evangelischen Krankenhausvereins. Wohnen sei ein menschliches Grundbedürfnis, betonte Anke Kusche. Wer umziehe, müsse oft schweren Herzens sein altes vertrautes Zuhause verlassen und suche Geborgenheit und Sicherheit im neuen Heim. Schon Jesus habe seinen Jünger angehalten, mit dem Spruch „Friede diesem Haus“ Wärme und Güte weiterzugeben. Das wünsche sie allen Bewohnern, sagte sie unter Beifall.

Für beeindruckend vorgetragene spirituelle Songs wie „Gott segne dich“ von Martin und Jennifer Pepper oder „Halleluja“ von Leonard Cohen erhielt auch die Band „Insa & Thomas“, die spontan zugesagt hatte, begeisterten Applaus.

Fotos: Bernard Middendorf und Christina Wetzel

 

Betreuungskraft gemäss §43b SGB M/W/D

Für unsere Einrichtung der stationären Altenpflege

suchen wir ab dem 01.01.2022  in

Teilzeit  (14 Std./W) eine

Betreuungskraft gemäß § 43b SGB XI  m/w/d

Sie verfügen über eine abgeschlossene Weiterbildung als Betreuungskraft nach § 43b.

Ihre Aufgabe: Sie unterstützen unsere Bewohner bei Ihren alltäglichen Aktivitäten und helfen so die Lebensqualität zu erhöhen.

Ihre Maßnahmen helfen, das Wohlbefinden, den physischen Zustand und die psychische Stimmung positiv zu beinflussen.

Sie arbeiten kreativ, sind teamfähig und können den Alltag unserer Bewohner durch neue Ideen bereichern.

Wir bieten Ihnen eine sehr attraktive tarifliche Vergütung nach TV-DN mit den üblichen Sozialleistungen sowie einer betrieblichen Altersversorgung und einer Jahressonderzahlung.

 

Für weitere Informationen, steht Ihnen gerne die

Leitung des Sozialen Dienst, Frau Christina Wetzel, unter Telefon

05901-3155-10 zur Verfügung.

 

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die:

Pastor-Arning-Haus

Christl. Alten-und Pflegeheim gGmbH

Frau Christina Wetzel

Konrad-Adenauer-St. 30

49584 Fürstenau

oder per Mail an: Wetzel@pastorarninghaus.de

Kurze Wege, wohlige Zimmer

Der neue Anbau des Pastor-Arning-Hauses in Fürstenau bietet Vorteile für Bewohner und Pflegekräfte

Ein Artikel von Nina Strakeljahn – Bersenbrücker Kreisblatt

Fürstenau

Der Anbau des Pastor-Arning-Hauses in Fürstenau ist fertig. Damit bietet das Seniorenheim nun nicht nur mehr Platz, sondern hat auch ein neues Wohnkonzept.

Magdalena Stein ist glücklich. „Von hier hat man doch eine schöne Aussicht“, sagt sie und setzt sich auf ihren Lieblingsplatz direkt am Fenster und blickt nach draußen. Der Krach, der bei den Bauarbeiten ab und zu ihre Mittagsruhe gestört hat, ist schnell vergessen, nun, wo sie in dem neuen Zimmer sitzt. Ihre Nichte hat am Wochenende noch ein paar Bilder an der Wand angebracht, und so fühlt sie sich schon wenige Tage nach ihrem Umzug im neuen Zimmer im Anbau richtig wohl.

Magdalena Stein ist eine von 32 Bewohnern, die in den vergangenen Tagen ein neues Zimmer bekommen haben. Viel Planung, Logistik, aber auch Muskelkraft brauchten die Mitarbeiter um die Leiterin der sozialen Dienste Christina Wetzel, Pflegedienstleiterin Birgit Stein, die Leiterin der Hauswirtschaft, Erika Fritz und Hausmeister Frank Adscheid, damit der Umzug gelang.

Rund 2,3 Millionen Euro kostete der Anbau

Insgesamt sind im Anbau 18 neue Zimmer entstanden. 15 Zimmer im alten Bau wurden aufgelöst, sodass es momentan 47 Plätze gibt, erklärt Geschäftsführer Joachim Minneker, der genauso wie Geschäftsführer Udo Hoffeld froh darüber ist, dass der Umzug nach dem Baustart im November 2019 nun geschafft ist. Denn wie derzeitig fast alle Bauprojekte gab es Verzögerungen, unter anderem wegen Corona und auch wegen des Staus auf dem Suez-Kanal, wodurch Materialien verspätet geliefert wurden. Wenn alle Restarbeiten abgeschlossen sind, werden es übrigens 49 Plätze im Pastor-Arning-Haus sein, die größer seien als gesetzlich gefordert.

Nach einem Zimmerbrand vor einigen Jahren war festgestellt worden, dass die Bausubstanz nicht mehr so gut war. Deshalb entschloss sich der Evangelische Krankenhausverein, der Träger des Seniorenheimes ist, für einen Anbau. Etwa 2,3 Milionen Euro kostet das Projekt.

Mit dem Anbau hat das Pastor-Aning-Haus auch noch einmal das Konzept geändert. Die Bewohner sind in Zukunft nur noch auf zwei Etagen untergebracht, was beispielsweise Laufwege für Mitarbeiter verkürzt. Die Menschen mit demenziellen Veränderungen sind nach unten ins Erdgeschoss gezogen. Das minimiere Gefahrenquellen, erklärt Dieter Meeßmann, zuständig für das Qualitätsmanagment, Projektleiter und Entwickler der neuen Konzeption. Gerade in den Anfangsstadien bei demenziellen Veränderungen seien die Menschen auf der Suche, und das bedeute sie laufen. Mit dem Umzug ins Erdgeschoss sei zum Beispiel das Treppenhaus keine so große Gefahrenquelle mehr. Außerdem ist ein Rundgang entstanden. Der sorge dafür, dass sich Bewohner nicht mehr verirren, aber auch innerhalb des Hauses bleiben und einfach laufen können. “ Es ist ein geschützter Bereich“, sagt Meeßmann. Überall wo Türen oder Barrieren den Weg versperren, gebe es aber immer eine Ausweichsmöglichkeit.

Vor allem in diesem Wohnbereich, der nur noch maximal 17 Zimmer umfasst, spielt die Biografiearbeit in Zukunft eine besonders große Rolle. Je mehr man über einen Menschen wisse, beispielsweise beim Essen oder ob er viel Bus gefahren ist, desto besser sei es möglich, Verhaltensmuster zu verstehen. “ Wir können so oft besser erklären, warum etwas ist, wie es ist“, sagt Meeßmann.

Auch deshalb sei es wichtig, dass die Bewohner die Möglichkeit haben, ihre Zimmer neben der normalen Ausstattung noch mit einigen Möbeln und persönlichen Gegenständen auszustatten. Eine Vitrine mit den eigenen Gläsern, ein gemütliches Sofa und viele Fotos machen den Raum so zur eigenen Wohnung, wie ein Zimmer im Erdgeschoss zeigt.

Auch bei Magdalena Stein, die in der ersten Etage wohnt, ergänzen eigene Möbel wie eine kleine Kommode und ein gemütlicher Sessel die Standardausstattung. Mit ihrem Rollator macht sie sich auf den Weg in die Wohnkücke, sie hat nämlich noch keinen Nachtisch gegessen.

Durch den Anbau ist in der ersten Etage eine weitere Wohnküche entstanden, die dritte des Hauses. Das hat das Team genutzt, um auch innerhalb der Bewohner, die keine demenzielle Veränderungen haben, noch einmal zu unterscheiden: Es gibt diejenigen, die in hohem Maße auf Pflege angewiesen sind, und diejenigen, die sich durchaus noch helfen können und noch mobil sind, wie Magdalena Stein. Für sie ist in der Küche ein kleines Buffet aufgebaut. Sie nehmen sich das Essen selber, können so entscheiden, wie viel sie wollen oder auch beide Gerichte des Tages probieren. Gerade die vier Mahlzeiten spielen im Seniorenheim eine wichtige Rolle. Deshalbist dafür jeweils auch besonders viel Zeit eingeplant. „Mahlzeiten sind auch ein soziales Ereignis“, sagt Minneker. Die Bewohner essen gemeinsam und kommen ins Gespräch.

Eingang ist jetzt barrierefrei

Die Übergänge zwischen dam alten und dem neuen Teil des Seniorenheims sind durch Fenster hell geworden. Die Flure sind in knalligen Farben gestrichen. Das sei für den ein oder anderen vielleicht ungewöhnlich, ältere Menschen würden aber Farben oft nicht mehr so deutlich wahrnehmen, deshalb die kräftigen Farben, erklärt Meeßmann.

Auch der Eingang ist verlegt worden. Bislang was das Seniorenheim für Besucher nur über eine Treppe erreichbar. Nun hat jeder barrierefrei Zugang zum Haus. Wichtig sei auch, dass Pflege, die soziale Dienste und die Hauswirtschaft in Zukunft noch enger zusammenarbeiten werden als bisher, beispielsweise durch gemeinsame Besprechungen. In früheren Zeiten habe man das Hauptaugenmerk oft auf die Pflege gelegt, aber das sehe heute gang anders aus. Denn alle drei Bereiche seien sehr wichtig, wenn es darum gehe, sich im Seniorenheim wohlzufühlen.