Pastor-Arning-Haus wird erweitert

Künftig 49 Plätze / Erweiterung im Herbst 2020 geplant

Das Pastor-Arning-Haus in Fürstenau soll vergrößert werden. Der Bauausschuss des evangelischen Krankenhausvereins, bestehend aus den beiden Geschäftsführern Joachim Minneker und Udo Hoffeld sowie dem Vorstandsvorsitzenden Dirk Baumgart und den Vorstandmitgliedern Paul Weymann und Thomas Wagener, hat im Beisein des Heimfürsprechers Wilhelm Gast die geplanten An- und Umbaumaßnahmen vorgestellt. Der 1892 als evangelisches Krankenhaus gegründete Bau hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Viele Fürstenauer Bürger, und auch noch derzeitige Mitarbeiter des Pastor-Arning-Haus, sind in diesem Haus geboren, sodass eine hohe Affinität zu dem Bauvorhaben gegeben ist. „Wir nehmen das Bauvorhaben sehr ernst“, erklärte Baumgart. Bisher habe er die Anschaffung eines Blockheizkraftwerkes, den Neubau der Außentreppe oder die Erneuerung der Wohnbereichsküchen begleitet. Das aktuell geplante Zweieinhalb-Millionen-Projekt sei ein dicker Brocken, das der evangelische Krankenhausverein als Gesellschafter des Pastor-Arning-Haus finanziell unterstützt.

„Mit dem Bauvorhaben setzt das Pastor-Arning-Haus ein deutliches Signal“, ergänzte Joachim Minneker. Durch den demografischen Wandel werde auch in Fürstenau die Alterslastigkeit sichtbar. „Mit Blick auf die schwierigen Zeiten vor einigen Jahren können wir heute stolz auf das bisher Geleistete sein“, ist sich der Bauausschuss einig. Man sei gestärkt daraus hervorgegangen. „Das ist unter anderem auch ein Verdienst der Mitarbeiter“, erklärte Joachim Minneker. Das Bauvorhaben und die damit verbundenen Neuerungen seien den Mitarbeitern detailliert vorgestellt worden. Einige Kollegen hätten bereits konstruktive Vorschläge eingebracht. Mit dem Erweiterungsbau soll den Bedürfnissen der älteren Bewohner und Bewohnerinnen Rechnung getragen werden. „Anlass war der Brand vor eineinhalb Jahren“, erinnerte sich Udo Hoffeld. Bei der Renovierung der Zimmer sei aufgefallen, dass eine Sanierung aufwendiger wäre als ein Neubau. „Eine kosmetische und energetische Renovierung machte keinen Sinn“. Gemeinsam mit dem Architekten Andreas Küpker aus Quakenbrück wurde die Lösung gefunden, den Anbau „in den Winkel“ zu stellen. Zudem soll der Eingangsbereich künftig ebenerdig angelegt sein.

Hier wird auch die Verwaltung angesiedelt. Das bisher nur über Treppenstufen erreichbare Dienstzimmer bildet künftig den Mittelpunkt des Gebäudes, sodass es sowohl den Bewohnern als auch deren Angehörigen möglich sein wird, jederzeit mühelos Kontakt aufzunehmen.

Über verglaste Gänge werden die Geschossebenen angebunden. Das Gebäude wird doppelt erschlossen. So wird ein Rundlauf geschaffen, der dem Bewegungsdrang von demenzerkrankten Menschen entgegenkommt. 18 neue geräumige und barrierefreie Bewohnerzimmer sind geplant. Dadurch wird die Platzwahl auf 49 erhöht. Statt der vorgeschriebenen 4,5 Quadratmeter haben alle Einzelzimmer eine Größe von 21.3 Quadratmeter.

Hinzu kommt das Badezimmer. „Alle Badezimmer werden mit Schiebetüren ausgestattet, was für Rollator- und Rollstuhlfahrer bequemer ist“, führte Joachim Minneker aus. Außerdem werde eine Fußbodenheizung installiert. Künftig wird es statt drei nur noch zwei Wohnetagen geben. Im Obergeschoss entsteht eine gemütliche Sitzecke. Udo Hoffeld betont, dass die Baumaßnahme im laufenden Betrieb vonstattengehen können, sodass die Bewohner das Gebäude nicht verlassen müssen. Durch die Modernisierung soll auch die Arbeitssituation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessert werden.  Es entstehen neue Sozial-, Funktions- und Schulungsräume. Eine Zuwegung für die Baufahrzeuge wird über die Von-der-Haar-Straße eingerichtet. Aus der Baustraße entsteht später die Feuerwehrzufahrt. „Der kalkulierte Zeitplan ist recht sportlich“, bemerkte Paul Weymann. Tatsächlich wird für die Bauzeit ein Jahr kalkuliert, sodass die Einweihung für Herbst 2020 geplant ist. Für den Anbau müssen zunächst Bäume gefällt werden. Am 13. Und 14. September besteht für Interessenten die Möglichkeit, auf dem „Holzflohmarkt“ einen Holzvorrat zu erwerben. Von dem Erlös soll eine zentrale Sitzecke für die Bewohnerinnen und Bewohner angeschafft werden.

„Wir hoffen, dass wir im Herbst in die Erde gehen können“, meinte Udo Hoffeld. Der parkähnliche Garten bleibt im Wesentlichen von den Baumaßnahmen unberührt. „Die Wege und der Teich bleiben erhalten“, stellt er erfreu fest.

 

Ein Artikel von Maria Kohrmann-Unfeld

Sechs Jubilare im Pastor-Arning-Haus in Fürstenau geehrt

Wertschätzung in schwierigen Zeiten

Neben Joachim Minneker, dem Geschäftsführer des Pastor- Arning-Hauses Fürstenau, sind im Rahmen des Sommerfestes fünf verdiente Mitarbeiterinnen für ihre langjährige Betriebstreue geehrt worden. Joachim Minneker sprach den Jubilarinnen Birgit Stein, Viola Beer, Andrea Klaus-Kandelhardt, Steffi Sündram und Beate Strieder besonderen Dank und Anerkennung für ihr hohes Engagement und ihre Verbundenheit zum Pastor-Arning-Haus aus. „Gerade in Zeiten, in denen es schwierig ist, gute Mitarbeiter zu finden, ist es wichtig, die Arbeit der Kolleginnen wertzuschätzen“, betonte er. Dann trat Geschäftsführer Udo Hoffeld vor und gratulierte Joachim Minneker für sein zehnjähriges Jubiläum als Einrichtungsleitung. „Wir sind froh, dass wir ihn haben. Er hat der Einrichtung seinen Stempel aufgedrückt“, hob er hervor. Pastorin Anke Kusche von der Kirchengemeinde St. Georg und Dirk Baumgart sowie Paul Weymann vom Vorstand des evangelischen Krankenhausvereins bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Seit 35 Jahren setzen sich Birgit Stein und Viola Beer für die pflegebedürftigen Menschen im Pastor-Arning-Haus ein. „Beide Mitarbeiterinnen sind mit dem Haus in besonderer Weise verbunden, da sie seinerzeit in dem evangelischen Krankenhaus geboren wurden, was die Identifikation mit dem Arbeitsplatz ungemein fördert“, stellte Minneker fest. Birgit Stein engagiert sich als stellvertretende Einrichtungsleitung und setzt sich zudem unermüdlich als Pflegedienstleiterin ein. Viola Beer ist seit 35 Jahren als verlässliche Mitarbeiterin in der Hauswirtschaft tätig und kümmert sich auf diese Weise um die Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen. Auf 30 Jahre Betriebstreue blickt Andrea Klaus-Kandelhardt zurück. Als Praxismentorin bildet sie Auszubildende aus. „Sie ist eine geschätzte Kollegin, die sich neben ihrer Arbeit als Pflegefachkraft auch als stellvertretende Pflegedienstleiterin einsetzt“, so Joachim Minneker. Steffi Sündram ist seit 20 Jahren in der Hauswirtschaft hauptsächlich in der Küche beschäftigt. „Dass sie gut kochen kann, weiß jeder hier im Haus“, verriet der Geschäftsführer. Seit zehn Jahren setzt sich Beate Strieder im sozialen Dienst ein und sorgt dafür, dass die Bewohner zusätzlich zur Pflege gut betreut werden. Vorher war sie in der Pflege beschäftigt. Sie ist zudem das Bindeglied zur evangelischen Kirchengemeinde St. Georg.

 

Ein Atikel von Maria Kohrmann-Unfeld

Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

„Unerhört! Die Armen“ – Diakoniewoche im Kirchenkreis Bramsche vom 1. bis 8. Sptember 2019

Bramsche. Die Woche der Diakonie 2019 steht im Kirchenkreis Bramsche unter dem Motto „Unerhört! Die Armen“. Zur Auftaktveranstaltung trafen sich am Dienstagabend, 8. Mai , Vertreter aus Kirchengemeinden und Einrichtungen im Haus der Kirche in Bramsche.

 

In ihren Begrüßungsworten wies die stellvertretende Superintendentin,  Pastorin Anke Kusche aus Fürstenau, auf die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten des Mottos hin. „Unerhört“ könne einerseits ein Ausdruck des Missfallens sein. „Unerhört, was ich mir so anhören muss! Oder : Unerhört, was diese Jugendlichen sich so erlauben,“ zitierte die Diakoniepastorin häufig gehörte Sätze. Aber warum dann der Zusatz „Die Armen.“, mit dem der Kirchenkreis das niedersachsenweite Motto für sich ergänzt hat? „Sie merken, wie man mit dem Wort spielen kann“, machte Kusche auf die unterschiedlichen Bedeutungen hin. „Un-erhört“, im Sinne von „nicht gehört“, seien viele Menschen in prekären Lebensumständen, Menschen mit geringem Einkommen, kleinen Renten, Obdachlose, Menschen mit einer Suchtproblematik. „Aber jeder hat es verdient, dass man ihm zuhört. Jede Lebensgeschichte ist es wert, gehört zu werden“, unterstrich Kusche.

Besuch aus Hannover

 

Während der diesjährigen Woche der Diakonie erwartet der Kirchenkreis „hohen Besuch“ aus Hannover, wie es Kirchenkreissozialarbeiterin Natalia Gerdes ausdrückte Der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen Joachim Lenke wird verschiedene Gemeinden des Kirchenkreises aufsuchen und dort an Veranstaltungen teilnehmen. Unter anderem wird er die Sprachlernklasse in der LAB in Hesepe besuchen, sich in Fürstenau über das Projekt „Soziale Lotsen“ informieren und in Quakenbrück im Sozialen Möbelladen zu Gast sein.   Auf der Internetseite http://www.woche-der-diakonie.de wird Lenke mit den Worten zitiert:  „ Es ist ein kostbares Gut geworden, wenn Menschen sich gegenseitig ausreden lassen und einander zuhören. Das wünsche ich mir mithilfe der Kampagne „Unerhört“: dass wir denen wieder zuhören, die ansonsten in unserer Gesellschaft überhört werden.“

Besuch bei den Tafeln

 

Während der Auftaktveranstaltung wurden bereits einige Eckpunkte für die Veranstaltungsreihe  festgelegt. Die Eröffnungsgottesdienst findet am Sonntag, 1. September in Ueffeln statt, der Abschlussgottesdienst am darauf folgenden Sonntag, 8. September in Bohmte. Im Verlauf der Woche sollen alle Tafeln im Kirchenkreis besucht werden, wie Gerdes inzwischen mitteilte. Im Quakenbrücker Haus Bethanien wird ein Informationsabend zum Thema Altersarmut stattfinden. Weitere Themen sind Freizeitgestaltung und gesundes Essen mit wenig Geld . Auch der traditionelle Restaurantabend im Fürstenauer Pastor-Arning-Haus in Fürstenau soll unter dem Thema „Einfache Gerichte“ stehen. Kirchengemeinden wollen für die Arbeit der Tafeln sammeln. Außerdem beabsichtigen  etliche Gemeinden, Tafelkunden zu den Kirchencafés einladen, berichtete Gerdes.

 

Ein Artikel von Hildegard Wekenborg-Placke

Foto Hildegard Wekenborg-Placke

Internationaler Tag der Pfege – Diakonie dankt Mitarbeitenden

Am Internationalen Tag der Pflege am 12 Mai bedankte sich die Diakonie bei ihren „Alltagshelden“ für ihre wertvolle Arbeit und ihr Engagement. Im Mittelpunkt an diesem Tag stand die Kommunikation der Austausch und die Anerkennung aller professionell in der Pflege beteiligten Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen als auch die pflegenden Angehörigen. Als kleines Dankeschön für ihren engagierten Einsatz verteilte die Diakonie in diesem Jahr kleine Give aways in Form von Ansteckbuttons. Wenn wir wollen, dass Pflege ein attraktiver Beruf bleibt, müssen wir uns weiterhin für gute Arbeitsbedingungen einsetzen“, sagte Joachim Minneker, Geschäftsführer des Pastor-Arning-Haus in Fürstenau.

„Wir brauchen deutlich mehr Pflegekräfte um die Arbeitsverdichtung zu reduzieren. Familie und Pflegeberuf müssen besser vereinbar sein und Pflege muss fair bezahlt werden. Zudem ist eine attraktive Ausbildung entscheidend dafür, neue Pflegekräfte zu gewinnen“, betonte Minneker. Leider setze sich die Einsicht, dass Pflege nicht in der Familie nebenbei bewältigt werden kann, politisch zu langsam durch. Deshalb setzt sich die Diakonie für bessere Rahmenbedingungen wie eine flächendeckende Tarifbindung für die Pflegebranche ein. „Nur so werden wir unsere Pflegekräfte halten und mehr Menschen für diesen Beruf gewinnen können“, so Minneker weiter.

„DANKE“ an alle „Alltagshelden“ sagten Birgit Stein (Pflegedienstleitung) und Christina Wetzel (Leitung Sozialer Dienst) des Pastor-Arning-Haus im Anschluss eines Gottesdienstes und verteilten auch hier Ansteckbuttons an die Gemeindemitglieder. „Alltagshelden brauchen keinen Umhang und keine Masken. Sie haben keine übermenschlichen Kräfte und kommen nicht aus dem Nichts. Und selten sind sie Einzelkämpfer. Denn sie wissen: Gemeinsam schaffen wir etwas, was jede und jeder alleine nie schaffen würde: Mensch sein. Und anderen helfen, Mensch zu bleiben“, so Wetzel.

Unauffällig sind sie meistens – diese Art von Heldinnen und Helden. Denn der Alltag voll in Beschlag nimmt. In unserer Kirchengemeinde. In unserer Nachbarschaft. In der Schwangerenkonfliktberatung, der Pflegeeinrichtung, der Kita, der Werkstatt für Menschen mit Behinderung, der Schuldnerberatung, dem Tafelladen. Sie fallen kaum auf. Aber sie erkennen sich untereinander. Als Haupt- und Ehrenamtliche, als Spenderinnen und Spender, als Nachbarn und Mitmenschen, die es selbst nicht leicht haben. Ohne Worte. Einfach beim Tun. Und verändern die Welt.

 

Hintergrund:

Der Internationale Tag der Pflege geht zurück auf die britische Krankenschwester Florence Nightingale. Sie wurde am 12. Mai 1820 in Florenz als Tochter wohlhabender Eltern geboren, beschloss gegen den Willen ihrer Eltern, als Krankenschwester zu arbeiten und so den Armen und Kranken zu helfen. Sie gilt als Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege.

Nightingale starb am 13. August 1910 im Alter von 90 Jahren in London. Zu ihren Ehren findet seit 1967 an ihrem Geburtstag, dem 12. Mai,der „Internationale Tag der Pflege“ statt.

 

Silber für das Genusskonzept des Pastor Arning Haus

Fürstenauer Alten und Pflegeheim auf der Leitmesse „Altenpflege“ ausgezeichnet

Nürnberg –Mehr als 65 Senioreneinrichtungen aus dem gesamten Bundesland haben sich für die dritte Runde des Transgourmet-Wettbewerbs „Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor“ beworben. Ein neuer Rekord. Nun hat die Jury sechs Teilnehmer für das Finale auf der Altenpflege in Nürnberg nominiert. Am 3. April 2019 präsentierte Transgourmet während der Messe die überzeugendsten Best-Practice-Beispiele.

Das Pastor Arning Haus erhält das silberne Siegel „Botschafter emotionaler Genuss“, verliehen von dem Verpflegungs-Großhändler Transgourmet. Das Pastor Arning Haus in Fürstenau veranstaltet festliche „Restaurantabende“ und verbindet so die Geborgenheit des Alltags mit einem besonderen, emotionalen Erlebnis – völlig unabhängig von der Mobilität der Bewohner. „Zu unserem Selbstverständnis gehört, dass unsere Bewohner im größtmöglichen Rahmen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen können. Teilnahme beinhaltet u.a. auch ein einfacher Besuch im Restaurant. Oftmals ist dies aufgrund fehlender Mobilität oder fehlender Möglichkeiten zusammen mit Verwandten oder Betreuern das Haus zu verlassen nicht möglich. In Anbetracht unseres Verständnisses sind Restaurantabende im Pastor Arning Haus, an denen Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter in stimmungsvoller Atmosphäre gemeinsam speisen, eine besondere Gelegenheit sich zu begegnen, sich auszutauschen und dies verbunden mit einem gemeinsamen Erlebnis. Der Tisch ist fein gedeckt, der Wein atmet im Glas, die Kerzen leuchten. Der Blick auf das 3- Gänge-Menü lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen. Der Restaurantabend soll und ist etwas Besonderes im Pastor Arning Haus und erfreut sich reger Beliebtheit“, sagte Christina Wetzel (Leitung Sozialer Dienst), die den Preis auf der Leitmesse „Altenpflege“ gemeinsam mit ihrer Kollegin Erika Fritz (Leitung Hauswirtschaft) entgegennahm. „Die intensive Beteiligung am aktuellen Wettbewerb beweist, dass der emotionale Genuss in der Seniorenverpflegung immer mehr Raum einnimmt. Das motiviert uns, weiterhin kreative Konzepte zu finden und öffentlich zu würdigen“, erklärt Martin Kölle, Leitung nationaler Vertrieb Gemeinschaftsverpflegung der Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG sowie Initiator des Projekts, und fügt hinzu: „Für mich sind alle sechs Finalisten jetzt schon Sieger – als beispielgebende Vorreiter ihrer Branche!“

 

Fotos © Transgourmet, 2019

Haifischbar im Pastor-Arning-Haus

PAH unter den sechs Finalisten

Finale im dritten Wettbewerb „Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor“

http://www.kochen-fuer-senioren.de/diese-einrichtungen-haben-herausragende-konzepte-fuer-ihre-seniorenverpflegung/

Datum: 22.01.2019

Quelle: Transgourmet/ Pressemitteilung | Ort: Riedstadt

Die Seniorenverpflegung befindet sich im Wandel. In immer mehr Einrichtungen wird die rein auf den Kostenfaktor reduzierte Nahrungsversorgung von neuen Konzepten abgelöst. Bei diesen geht es um Emotionalität, Genuss, Integration und Eigeninitiative. Das ist mit einem deutlichen Plus an Lebensqualität für die Bewohner und mit einem positiven Imagezuwachs für die Betriebe verbunden, die sich so nicht zuletzt auch Wettbewerbsvorteile sichern. Angetrieben wurde und wird der Wandel unter anderem von Transgourmet Deutschland.

Bereits zum dritten Mal hat das Unternehmen in einem Wettbewerb nach aktiv gelebten, innovativen Verpflegungskonzepten gesucht. Mehr als 65 Einrichtungen haben sich beworben. Jetzt wurden sechs Teilnehmer für das Finale auf der Altenpflege in Nürnberg nominiert. Am 3. April stellt Transgourmet die überzeugendsten Best-Practice-Beispiele im Anschluss an eine Expertenrunde vor. Ein Pflichttermin für alle Entscheidungsträger, die mit ihrer Einrichtung ähnliche Wege einschlagen möchten.
Mehr Teilnehmer

Beim diesjährigen Wettbewerb „Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor – Wettbewerb für emotionale Genusskonzepte in der Seniorenverpflegung“ haben mehr Einrichtungen als je zuvor teilgenommen. Das zeigt nicht zuletzt, wie groß das Interesse an einer Profilschärfung ist. Doch welche Hauskonzepte machen die gemeinschaftliche Verpflegung eigentlich zu einem bereichernden, positiven Erlebnis für die Senioren? Wie werden aus den täglichen Mahlzeiten und ihrer Vorbereitung kleine Highlights mit nachhaltiger Wirkung auf Körper und Seele?

Jede der sechs für das Finale nominierten Einrichtungen hat darauf ihre eigene Antwort gefunden: von der gemeinsamen Vor- und Zubereitung der Speisen über eine aktive Menüplanung bis hin zu besonderen „Restaurantabenden“. Alle Maßnahmen zeichnen sich durch besondere Kreativität, Flexibilität und ein hohes Maß an Engagement im Hinblick auf das emotionale Wohlergehen der Bewohner aus.
Präsentation der Gewinner

Beim Wettbewerb „Vom Kostenfaktor zum Genussfaktor“ werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Herausforderungen, Chancen und Erfolgsfaktoren emotionaler Genusskonzepte beleuchtet. Im Anschluss wird es konkret. Die Praxis der Häuser soll interessierten Einrichtungsleitern und Managern inspirieren und dabei helfen, dass die zugrunde liegende Philosophie weitergetragen wird. Bei kleinen Snacks und Getränken bietet sich im weiteren Verlauf der Veranstaltung Gelegenheit zum angeregten Austausch.

Sina Fürch / Gastroinfoportal

Grillfest 2018

Liebe Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige,

mit großem Bedauern mussten wir das Sommerfest 2018 in diesem Jahr leider absagen.

Aufgrund der Entdeckung einiger Nester des Eichenprozessionsspinners.

Wir möchten diesen Sommer jedoch nicht ziehen lassen ohne mit ihnen ein paar fröhliche und gesellige Stunden zu verbringen.

Am Donnerstag, den 04. Oktober 2018, feiern wir ein Grillfest zu dem wir Sie auf das Herzlichste einladen.

In der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr!

Bewohner und Gäste erwartet ein Platzkonzert des Shanty Chors aus Andervenne.

Gegen Abend wollen wir dann mit einem klassischen Grillbuffet den Tag ausklingen lassen

 

Avantgarde spendiert Strandkorb

Oktoberfestgruppe der Avantgarde schenkt Pastor-Arning-Haus einen Strandkorb

Ein Artikel von Maria Kohrmann-Unfeld

Bersenbrücker Kreisblatt 07.08.2018

Die Bewohnerinnen des Pastor-Arning-Hauses in Fürstenau freuten sich kürzlich über den Besuch von sieben jungen Leuten der Avantgarde des Bürgerschützenvereins Fürstenau, die Ihnen ein großes Geschenk in Form eines prächtigen Strandkorbs machten.

Seit einigen Jahren veranstaltet die Avantgarde ein Oktoberfest, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut. „Feiern für den guten Zweck“, heißt es da, denn aus dem Erlös werden gemeinnützige Einrichtungen unterstützt. „In den vergangenen Jahren konnten wir insgesamt 14000 Euro an ganz unterschiedliche Institutionen auszahlen“, erklärt Daniel Geske.

Am 20. Oktober veranstaltet die Avantgarde das zehnte Oktoberfest in der Reithalle Fürstenau mit der Oktoberfestband Relax und der Partykapelle De Jonges aus Holland. Den offiziellen Fassanstich übernimmt der Bürgermeister höchstersönlich. Für das Catering ist das Schwedeneck zuständig.  Karten zum Preis von 10 Euro sind es ab 1. September in der Buchhandlung Weitzel und der BFT Tankstelle Heyer erhältlich. Weitere Informationen erteilt Daniel Geske (mobil: 0170 80 94 681) und sind bei Facebook oder auf der Hompeage „oktoberfest-fuerstenau.de“  hinterlegt.

Am Samstagnachmittag saßen die Bewohnerinnen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen im wunderschönen Garten des Pastor-Arning-Hauses und genossen bei Kaffee und kühlen Getränken das schöne Sommerwetter. Plötzlich kam ein Transporter vorgefahren und zur großen Überraschung wurde ein herrlich bequemer Strandkorb ausgeladen und auf der überdachten Terrasse platziert. Zwei Damen probierten sogleich den Sitzkomfort des imposanten Gartenmöbels aus.

„So ein schöner Strandkorb fehlte noch in unserem  weitläufigen Garten“, bedankte sich Joachim Minneker, der Geschäftsführer des Pastor-Arning-Hauses. „Auch bei weniger schönem Wetter können unsere Bewohner es sich hier bequem machen.“

Schon im letzten Sommer  seien beim hausinternen Schützenfest Kontakte  zur Avantgarde geknüpft worden.

Auch Christina Wetzel, Leiterin des Sozialen Dienstes, freute sich über das großzügige Geschenk. “Das ist eine sehr schöne Aktion“, bedankte sie sich bei  Daniel Geske, Johannes Selker, Florian Dieckmann, Theresa Selker, Regina Günther sowie bei Achim und Michael Krone. Den entscheidenden Tipp gab übrigens Ute Krone, Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes. Auf Nachfrage ihrer Söhne schlug sie vor, einen Strandkorb zu spenden.

Tatsächlich fügt sich dieser wunderbar in die parkähnliche Gartenlandschaft ein. Unter altem Baumbestand gibt es neben einem kleinen Gartenhäuschen viele

lauschige Sitzecken zum Ausruhen. Ein kleiner, verwunschener Teich, auf dessen Seerosen kleine Frösche hocken,  lädt zum Verweilen ein. Mittendrin die schöne Wilhelm-Gast –Eiche und der alte Grabstein der Familie des hoch verehrten Pastor Arning  Obstbäume, wie Apfel und Quitte sowie üppige Stauden vervollständigen das kleine Paradies. Überall hängen Vogelhäuschen, die von den Bewohnern hergestellt wurden. Hier können Menschen die Natur genießen.

Fotos: Maria Kohrmann-Unfeld